Da bin ich mal eben losgegangen und habe einen Blog erstellt und dann kommt ein Newsletter in meinem Postfach an der voll mit Inspirationen ist, randvoll.
Ich lese gerne was Gitte Härter auf schreibnudel.de so schreibt, denn da finden sich immer wieder nützliche Information und Tipps rund ums Schreiben, Doch diesmal hatte sie einen Leckerbissen für mich, einen Link so voll mit Informationen und Ideen und Tipps, besser geht es schon gar nicht mehr. Schreibst du auch, dann schau mal hier, eine Liste mit zwanzig Blogs rund ums kreative Schreiben das ist geballte Info und viel interessanter Lesestoff.
Und dann entsteht der Weg - beim Gehen....
Montag, 4. Juli 2016
Freitag, 1. Juli 2016
Mit dem Fahrrad durch Kassel
Am Sonntag habe ich mal eine kleine Fahrradtour, quer durch die Stadt gemacht.

Mein geliebter Drahtesel und ich hatten ganz schön zu tun.
An der Fulle lang, dann durch die Aue, zur Damaschkebrücke und hinterm
Dez weiter Richtung Niederzwehren. Eine gute Stunde waren wir unterwegs.
Ich habe mal ein wenig Fotografiert und
in der Mitte des Bildes seht ihr unser Wahrzeichen, na wer sieht den Herkules?


Auf der Rückfahrt am Abend, einmal Pause am See.
Und die Orangerie, der ganze Rasen davor voller Enten.
Mein geliebter Drahtesel und ich hatten ganz schön zu tun.
An der Fulle lang, dann durch die Aue, zur Damaschkebrücke und hinterm
Dez weiter Richtung Niederzwehren. Eine gute Stunde waren wir unterwegs.
Ich habe mal ein wenig Fotografiert und
in der Mitte des Bildes seht ihr unser Wahrzeichen, na wer sieht den Herkules?
Auf der Rückfahrt am Abend, einmal Pause am See.
Und die Orangerie, der ganze Rasen davor voller Enten.
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Kassel, Deutschland
Freitag, 24. Juni 2016
eine kleine Geschichte
Abschied
und Neuanfang
Sie
stand am Grab ihres Vaters, den Kopf gesenkt, die Hände krampfhaft
fest haltend, sie trug ein schwarzes Kleid, einen schwarzen Blazer
und schwarze Pumps, das einzig farbenfrohe an ihr war ihr roter
Seidenschal mit dem der Wind spielte. Dieser Schal war das letzte
Geschenk ihres Vater, den er ihr von einer Geschäftsreise aus
Hongkong mitgebracht hatte. Neben ihr stand ihre Mutter, deren
zierliche Gestalt in dem schwarzen Kostüm noch zerbrechlicher wirkte
als sonst. Außer der Familie waren auch Kollegen und
Geschäftsfreunde ihres Vaters zur Beerdigung gekommen. Der Pfarrer
hielt eine ergreifende Predigt, er kannte die Familie doch schon
seit Jahrzehnten. In Jeans Nähe stand eine entfernte Cousine ihres
Vater, sie unterhielt sich mit der Frau neben ihr, leise, jedoch
deutlich genug, sodass auch Jean ihre Worte hörte, sagte sie, “ein
knallroter Schal zur Beerdigung ihres Vater, sie weiß einfach nicht
was sich gehört”. Jean hatte diese Verwandte noch nie wirklich
gemocht. Und was sagten schon Kleidung und Farben über ihr Herz aus.
Ihr Herz wirkte an diesem Tag so kalt, wie erfroren, als hätte
jemand es in Eiswasser getaucht. Sie weinte nicht, sie lächelte
nicht, sie wirkte fast teilnahmslos. Der Tod ihres Vaters war ein
Schock gewesen, nichts hatte ihn angekündigt. Am Abend zuvor, war er
von einer Geschäftsreise zurückgekehrt, gut gelaunt hatte er seine
Familie begrüßt und war dann zeitig zu Bett gegangen, “der Jet
Lag”, hatte er entschuldigend gesagt. Am anderen Morgen ging er
joggen, er joggte immer vor dem Frühstück, einmal hatte er
scherzend gesagt, “damit ich hundert Jahre werde und auch die
Hochzeiten meiner Enkelkinder noch miterleben kann”. Er liebte
seine Familie und war nur ungern solange fort und er liebte es zu
leben. Ihre Mutter bekam immer Angst, wenn in den Nachrichten von
Flugzeugabstürzen berichtet wurde und beruhigte sich erst wieder,
wenn er wohlbehalten wieder zu Hause war. Als es an diesem Morgen an
der Tür klingelte, dachte sie es sei der Postbote, erst der
entsetzte Schrei ihrer Mutter,sagte ihr, das schlimmes gesehen war.
Ihr Vater war von Passanten gefunden worden, er hatte im Park einen
Herzinfarkt erlitten, der Notarzt konnte ncihts mehr tun.
Nach
der Trauerfeier kamen alle noch mit zum Haus. Jean vertrat
emotionslos ihre Mutter, sie bedankte sich freundlich für die
Beileidsbekundungen und bewirtete ebenso freundlich die Trauergäste.
Einige der Verwandten waren nur schwer zu ertragen, aber auch das
stand sie durch. Der letzte der ging, war der Pfarrer, er hatte noch
ein paar ermunternde Worte für sie, seine Fürsorge war wohltuend
und echt. In dieser Nacht schlief sie traumlos.
Als
einige Zeit später die Testamentseröffnung war, traf sie viele der
Gäste wieder, Geschäftsfreunde ihres Vater, und entfernte
Verwandte, letztere hofften wohl auf ein Stück vom Kuchen. Das
Testament war recht kurz. Ihr Vater hatte vorgesorgt, sowohl was
seine Famile betraf als auch die Firma, in der er Teilhaber war. Er
selbst benannte seinen Nachfolger und wünschte ihm alles Gute für
seinen weiteren Weg. Die Verwandten, welche erbberechtigt waren,
erhielten ihren Pflichtteil, seine Frau und seine Tochter ein
monatliches Einkommen und natürlich das Haus. Jene Cousine ihres
Vater, war von dieser Testamentseröffnung, nicht sehr angetan und
drohte sogar mit rechtlichen Schritten. Als letztes entnahm der
Anwalt dem Umschlag zwei weiße Briefkuverts und gab einen der Witwe
und einen der Tochter, seines ehemaligen Mandanten.
Jean
las den Brief ihres Vater erst als sie allein in ihrem Zimmer war:
Geliebtes
Kind, meine wundervolle Tochter,
Gestern
starb ein ehemaliger Schulfreund von mir und mir wurde klar, das
dieses Leben endlich ist. So habe ich beschlossen dir diesen Brief
zuschreiben, mit all den Dingen und Ratschlägen, die ich
vielleicht nicht mehr sagen kann.
Zuerst
einmal, du bist mit das Beste, was mir das Leben geschenkt hat, viele
berufliche und auch private Entscheidungen hätte ich vielleicht
besser treffen können, doch deine Mutter zu heiraten und dich zu
bekommen, diese beiden Entscheidungen habe ich niemals bereut. Gerne
wäre ich öfter bei euch gewesen, doch mein Beruf ließ dies nicht
zu. Ich sage es dir und ich werde es auch deiner Mutter sagen, bitte
seid füreinander da, verbringt Zeit miteinander, denn das ist das
Wichtigste, was ihr euch geben könnt. Und wenn es einen Himmel gibt,
dann werde ich von dort über euch wachen.
Ich
weiß noch wie glücklich zu als kleines Mädchen warst, wenn du mich
mit etwas überraschen und glücklich machen konntest, ich weiß
Teeanger sind da zurückhaltender. Und jetzt als junge Frau, da
willst du nicht mehr kindlich sein, möchtest erwachsen aussehen und
ernst genommen werden. Geliebtes Kind, ernst sein dafür hast du noch
soviel Zeit, doch die Momente, zum Lachen Tanzen und Feiern gehen
viel zu schnell vorbei. Bei all den Entscheidungen, die nun vor dir
liegen kann ich dir nur noch auf eine Art helfen. Frage dich was
würde mich überraschen und glücklich machen, und wenn du dann
lächeln musst, bist du auf dem richtigen Weg. Feiere und Tanze, lebe
jeden einzelnen Tag, denn du weißt nie wie-viele Tage du noch hast.
Ich wünsche mir für dich ein Leben voller Freude und das du nie
vergisst: ich liebe dich. Dein stolzer Vater.
Am
nächsten morgen kam ihre Mutter herunter und hielt einen länglichen
Brief in der Hand, ihre Augen waren noch rot vom Weinen, doch um den
Mund war ein kleines Lächeln. Der Brief hatte die letzten Tage auf
der Anrichte gelegen, ungeöffnet. “Es ist Zeit, das du ihn
aufmachst,” sagte ihre Mutter und gab ihr den Brief. Jean öffnete
den Umschlag und entfaltete das Papier, dann ging sie nach draußen
auf die Terrasse und sah zum Himmel empor. Als sie sich zu ihrer
Mutter umdrehte, nickte diese ihr lächelnd zu. Der Brief war aus
Stanford. Er bedeutete Umzug in ein Studentenwohnheim, doch sie würde
in den Semesterferien wieder nach Hause kommen.
Sie
startete zwei Wochen später, mit dem kleinen Einkaufswagen ihrer
Mutter, einem Beetle, in ihr neues Leben. Jede Semesterferien kam sie
zurück und erzählt von der Uni und den neugewonnenen Freunden dort.
An dem Tag ihres Abschlusses kam ihre Mutter nach Stanford, um dabei
zu sein, an diesem besonderen Tag. Als Mutter und Tochter sich
glücklich umarmt hatten, standen sie voreinander, hielten sich an
den Händen und sahen zum Himmel empor und lächelten.
Ihre
erste Stelle erhielt Jean bei einer Zeitschrift. Ihr neuer
Arbeitsplatz war ganz in der Nähe ihres Elternhauses. Und da das
Haus ihr ohnehin viel zu groß geworden war, fragte die Mutter, ob
sie nicht einfach zusammen dort wohnen könnten. Jean war
einverstanden, ersparte es ihr doch die Wohnungssuche.
Eines
Abends saß Jean auf der Terrasse an dem Gartentisch und ihre Finger
huschten über die Tastatur, leise kam ihre Mutter nach draußen,
stellte eine Tasse Kakao neben den Laptop und setze sich auf den
freien Korbstuhl. Als Jean nach der Tasse griff und leise Danke
sagte, fragte ihre Mutter, „schreibst du für die Arbeit?“ „Nein,
es ist für mich, eine Geschichte, ich muss sie einfach
aufschreiben.“ „Wie heißt deine Geschichte?“ „Danke Papa.“
Die Mutter lächelte. „Ich weiß nicht ob sie je gedruckt wird und
in einem Schaufenster steht, aber das ist mir im Augenblick egal.“
„Ich weiß mein Kind,“ sagte ihre Mutter und ihr Blick fiel auf
einen Stapel alter Tagebücher und den roten Schal daneben. „ Schau
mal Mum, die Seite mit der Widmung habe ich schon fertig.“ Die
Mutter las: Für meine Mutter, die mir das kostbarste schenkt, Liebe
und Zeit.
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Dienstag, 21. Juni 2016
meine erste Kurzgeschichte
Sie
lag in der Wüste…………...die
Sonne brannte erbarmungslos auf sie herunter. Nur langsam kam sie zu
sich, noch leicht benommen, versuchte sie sich zu erinnern. Wo war
sie, wie war sie hierher gekommen. Ihr Kopf schmerzte. Noch immer
benommen sah sie sich um und versuchte heraus zu finden, wo sie war.
Da waren ein paar Berge, kahl, und Sand, viel Sand. Ein Stück von
ihr entfernt lag etwas, sie kroch darauf zu und fand ihren Schuh, sie
hatte nicht bemerkt, das sie nur einen Schuh trug, jetzt hielt sie
den zweiten Highheels in ihrer Hand. Wie zum Teufel war sie bloß
hierher gekommen, sie konnte unmöglich auf diesen Schuhen durch die
Wüste gelaufen sein. Dann sah sie an sich herunter und bemerkte, das
sie ein Partykleid trug. Sie versuchte sich an die letzte Nacht zu
erinnern, aber ihr schmerzender Kopf machte es ihr schwer einen
klaren Gedanken zu fassen. War sie auf einer Party gewesen und jemand
hatte ihr etwas in ihren Drink geschüttet? Nein, das konnte nicht
sein,so etwas passierte doch nur den Anderen. Bis auf ihren
schmerzenden Kopf schien sie nicht verletzt zu sein, doch ihre
Handtasche fehlte, ihr Handy, aber hier draußen hätte sie
wahrscheinlich ohnehin keinen Empfang. Noch etwas schien zu fehlen,
an ihrer Hand war der weiße Streifen eines Rings, doch kein Ring.
Und dann fiel ihr schlagartig alles wieder ein. Sie war mit Richard,
ihrem Verlobten, auf einer Party gewesen. Er flirtete mal wieder mit
jeder und sie hatte sich an die Bar gesetzt und dem Barkeeper ihr
Leid geklagt, und dabei einen Drink nach dem anderen getrunken,
später im Auto kam es zu einem Streit. Wütend hatte sie den
Diamantring Richard vor die Füße geworfen, er machte eine
Vollbremsung und sie schlug mit dem Kopf gegen die Windschutzscheibe.
Als der Wagen stand war sie ausgestiegen, ihr war alles egal, sie
wollte nur noch weg von diesem Mann. Da hatte sie sich nun in eine
dumme Situation gebracht, allein in der Wüste, ohne Handy, wie
sollte sie hier weg kommen und in welcher Richtung lag Las Vegas, sie
hatte keine Ahnung. Ein lautes Geräusch ließ sie noch oben blicken,
über ihr war ein Helikopter und dann stand dieser uniformierte Mann
vor ihr. „Miss Miller, sind die Miss Miller? „Ja.“ „Wie haben
sie gefunden“, sprach er in sein Funkgerät. Dann zog er sie hoch,
umfasste ihre Taille und sagte, “bitte fest halten Miss.“ im
nächsten Moment wurden sie nach oben in den Helikopter gezogen. Als
der Helikopter landete, wartete ihre Mutter vor der Rettungsstation
und sah sehr erleichtert aus, als sie sie sah.
Später
am Abend, bei ihren Eltern, fragte sie, woher sie gewusst hatten,
dass sie Hilfe brauchte und wo man sie suchen musste? „Richard hat
deine Handtasche gebracht und gesagt, er sei fertig mit dir“, sagte
ihr Vater. „Wann war Richard hier?“ fragte sie. „Vor ca. einer
Stunde.“ „Dann hat er gesagt wo ich bin?“ fragte sie. „Nein
Schatz“, sagte ihre Mutter, „du hast mir letzte Nacht eine SMS
geschickt, ich habe versucht dich anzurufen, aber du gingst nicht
ran, da habe ich mir Sorgen gemacht. Die Polizei hat gleich heute
früh mit der Suche begonnen“, sagte ihre Mutter, dann zeigte sie
ihrer Tochter die SMS. Ich bin endlich frei.
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Freitag, 17. Juni 2016
was will ich?
was will ich?
Da ist sie aufeinmal, diese Frage, was will ich.
Eigentlich habe ich es doch anderst gelernt, was wollen die anderen, welche Vorgaben geben sie mir, wie mache ich es richtig, wie finden andere das was ich tu.
Immer dieses nach links und rechts Schielen, und schaun ob auch jeder zufrieden ist, dieses ständige kontrollieren, sich selbst beobachten und doch immer das gefühlt nicht gut genug zu sein.
Warum schreibe ich einen blog, weil ich Leser suche, Zuhörer oder viele Kommentare will,oder damit Geldverdienen will?
Bei Letzterem muss ich natürlich fragen, was interessiert meine Leser, was finden sie gut?
Aber es gibt schon so viele die tun was der Masse gefällt,die Medien machen es uns vor.
Ich will einfach nur schreiben, mich ausprobieren, laut denken und die Gedanken “zu Papier” bringen, wenns keinen interessiert, gut, wenn es jemanden interessiert besser, aber nicht notwendig. Ob ich mich über Kommentare freue, ja und ob, positive,das wäre schön, negative, manchmal ist Kritik hilfreich. und außerdem, wer sich ausprobieren möchte macht unweigerlich Fehler, nicht nur bei der Rechtschreibung, sondern auch beim Ausdruck usw. ohne Fehler kann keiner lernen, niemand macht alles sofort perfekt, jeder hat mal irgendwie angefangen und jeder hat mit jedem schritt gelernt besser zu werden, also was will ich? Schreiben; einfach nur schreiben.
Bei Facebook gefunden:
Falls du in meinem Text irgendwelche Rechtschreibefehler findest, darfst du sie gerne behalten, ich hab noch mehr davon. und wenn dir mein Text gefallen hat hinterlasse doch einen Kommentar, wenn er dir nicht gefallen hat, auch gut. dann vielleicht beim nächsten Mal.
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Mittwoch, 15. Juni 2016
Regen, das Universum hat Humor
Ja ich habe die Bestellungen beim Universum, von Bärbel Mohr, gelesen und viel geübt.
Da ich kein Auto habe und den Nahverkehr nutze, bestellte ich mir Sitzplätze, funktionierte, auch begann ich, mir weniger Sorgen zu machen, und das war schon ein großes Plus.
Aber immer noch blieb die Frage, stimmt denn das alles, funktioniert das echt?
Das mit den Sitzplätzen, genau wie die Parkplätze, könnte ja alles nur Zufall sein.
Doch wie beweisen?
Das Universum ist geduldig, auch mit den Zweiflern, und es hat Humor.
Ich hatte einen Termin, zurück zus wollte ich laufen, quer durch die Innenstadt, eine kleine Shoppingtour. Ich ging also los, als mich der erste Tropfen traft und dann der Zweite. Na prima, dachte ich, es fängt an zu regnen. Fahr ich doch besser nach Hause, ich hatte keinen Schirm dabei, aber ich wollte Besorgungen machen. Was tun?
Ich bestelle beim Universum, nur was?
Eine Weile musste ich überlegen, das positive Formulieren fiel noch schwer. Aber dann wusste ichs.
Ich bestellte: Ich möchte trocken nach Hause kommen. Und danke, dass ihr euch darum kümmert.
Dann ging ich los Richtung Innenstadt, Fußgängerzone.
Ich betrat das erste Geschäft, drinnen drehte ich mich um und sah durch die Fenster, wie es draußen wie aus Eimern goss. Okay, ich bin im Trocknen, dachte ich.
Als ich den Laden verließ, war der Bürgersteig nass und die Sonne scheint. Ich ging quer über die Straße in einen anderen Laden, und wieder, draußen regnete es aus Eimern bis ich den Laden wieder verließ. Ich legte in der Fussgängerzone einen Zickzackkurs hin, von Laden zu Laden und jedesmal das selbe Spiel. War ich im Laden regnete es, kam ich raus, schein die Sonne. Am Ende meiner Shoppingtour ging ich zu Fuß nach Hause, ein paar Tropfen fielen, das wars. Ich kam Trocken zu Hause an und konnte es einfach nicht glauben. Das Universum hatte meine Bestellung prompt ausgeliefert, genau wie bestellt. Einfach genial.
Es brauchte eine Weile, bis ich irgendwem von meinem seltsamen Shopping erzählt habe und zum ersten mal schreibe ich diese Geschichte auf, sie ist in meinem Gedächnis noch immer sehr lebendig.
Bärbel ihr Buch lag da schon unter meinem Kopfkissen und auch heute noch lese ich es immer mal wieder.
Da ich kein Auto habe und den Nahverkehr nutze, bestellte ich mir Sitzplätze, funktionierte, auch begann ich, mir weniger Sorgen zu machen, und das war schon ein großes Plus.
Aber immer noch blieb die Frage, stimmt denn das alles, funktioniert das echt?
Das mit den Sitzplätzen, genau wie die Parkplätze, könnte ja alles nur Zufall sein.
Doch wie beweisen?
Das Universum ist geduldig, auch mit den Zweiflern, und es hat Humor.
Ich hatte einen Termin, zurück zus wollte ich laufen, quer durch die Innenstadt, eine kleine Shoppingtour. Ich ging also los, als mich der erste Tropfen traft und dann der Zweite. Na prima, dachte ich, es fängt an zu regnen. Fahr ich doch besser nach Hause, ich hatte keinen Schirm dabei, aber ich wollte Besorgungen machen. Was tun?
Ich bestelle beim Universum, nur was?
Eine Weile musste ich überlegen, das positive Formulieren fiel noch schwer. Aber dann wusste ichs.
Ich bestellte: Ich möchte trocken nach Hause kommen. Und danke, dass ihr euch darum kümmert.
Dann ging ich los Richtung Innenstadt, Fußgängerzone.
Ich betrat das erste Geschäft, drinnen drehte ich mich um und sah durch die Fenster, wie es draußen wie aus Eimern goss. Okay, ich bin im Trocknen, dachte ich.
Als ich den Laden verließ, war der Bürgersteig nass und die Sonne scheint. Ich ging quer über die Straße in einen anderen Laden, und wieder, draußen regnete es aus Eimern bis ich den Laden wieder verließ. Ich legte in der Fussgängerzone einen Zickzackkurs hin, von Laden zu Laden und jedesmal das selbe Spiel. War ich im Laden regnete es, kam ich raus, schein die Sonne. Am Ende meiner Shoppingtour ging ich zu Fuß nach Hause, ein paar Tropfen fielen, das wars. Ich kam Trocken zu Hause an und konnte es einfach nicht glauben. Das Universum hatte meine Bestellung prompt ausgeliefert, genau wie bestellt. Einfach genial.
Es brauchte eine Weile, bis ich irgendwem von meinem seltsamen Shopping erzählt habe und zum ersten mal schreibe ich diese Geschichte auf, sie ist in meinem Gedächnis noch immer sehr lebendig.
Bärbel ihr Buch lag da schon unter meinem Kopfkissen und auch heute noch lese ich es immer mal wieder.
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Dienstag, 14. Juni 2016
Wie ein Buch mich fand
Ich bin ein Schnäpchenjäger seit ich Ebay kenne. Wie viele Bücher habe ich dort schon günstig ersteigert. Selten, ganz selten kaufe ich Bücher noch neu. Und was macht das schon, wenn jemand das Buch gelesen hat. Außerdem ist es sehr viel günstiger. Aber manchmal......
Ich hatte gerade den friedvollen Krieger von Dan Millman ausgelesen und suche unter anderem nach dem Folgeband. In die Ebay Suchfunktion gab ich verschiedene Worte ein, ich suchte halt.
Beim ersten mal dachte ich noch ein Fehler, beim zweiten mal dann och, beim dritten mal fing es an zu nerven, was soll das? Egal was ich eingab, immer wieder erschien in der Liste dieses Buch, dabei hatte ich nichts eingegeben was mit dem Titel oder der Autorin zutun hatte. Was also sollte das? Ist bei Ebay was kaputt? Ich versteh das nicht.
Ich versuchte es am nächsten Tag erneut und am darauf folgenden, es blieb dabei, dieses Buch nervte richtig. Irgendwann dachte ich dann, mal gucken was das überhaupt ist und klicke darauf, um zu sehen, was dazu stand. ...... Die Autorin sagte doch glatt, man könne, beim Universum, wie in einem Versandkatalog bestellen, die spinnt, so ein Quatsch.
Aber das Buch gab nicht auf, es erschien weiterhin in den Listen, und dann tat ich etwas, was ich nur noch selten tat, ich kaufte es, neu, und weil ich der Sache nicht traute, die Reklamationen gleich dazu. Wer dieses Buch kennt, weiß was es damit auf sich hat und das die Reklamationen nicht den Inhalt hatten, den ich annahm. Ja, an dieser Stelle dürft ihr ruhig grinsen.
Mein Päckchen kam recht schnell, zu erst war ich ein wenig enttäuscht, das ist aber klein. Dann sah ich es genauer an, Es war hübsch, hatte sogar ein Leseband, Ich mochte dieses Buch. ..... Dann schlug ich es auf und begann zu lesen..................
Und wären die Kids nicht Heim gekommen und hätte ich nicht noch so einiges zutun gehabt, dann hätte ich es nicht zwischendurch zur Seite gelegt.
Es war herrlich zu lesen und an vielen Stellen lustig, und es brachte mich etwas zum Nachdenken. Da stand drinn, dass wir tagtäglich am Bestellen seien und, dass das Universum die Worte "nicht" und "kein", einfach überhört.
Der Hammer kam dann am folgenden Tag, als ich versuchte, das Gelesene umzusetzen.
Das fing bereits auf dem Weg zur Arbeit an. Wie sollte ich alle meine Gedanken positiv formulieren, das war echt Schwerstarbeit. Und dann fiel der Groschen (Cents). Mit all diesen morgendlichen Gedanken voller Sorgen, bestellte ich mir ja eine Katastrophe nach der Anderen, Autsch. Da konnte ja garnix Gescheites bei heraus kommen.
Da half nur üben und das war nicht unbedingt einfach.
Fortsetzung folgt....................
Ich hatte gerade den friedvollen Krieger von Dan Millman ausgelesen und suche unter anderem nach dem Folgeband. In die Ebay Suchfunktion gab ich verschiedene Worte ein, ich suchte halt.
Beim ersten mal dachte ich noch ein Fehler, beim zweiten mal dann och, beim dritten mal fing es an zu nerven, was soll das? Egal was ich eingab, immer wieder erschien in der Liste dieses Buch, dabei hatte ich nichts eingegeben was mit dem Titel oder der Autorin zutun hatte. Was also sollte das? Ist bei Ebay was kaputt? Ich versteh das nicht.
Ich versuchte es am nächsten Tag erneut und am darauf folgenden, es blieb dabei, dieses Buch nervte richtig. Irgendwann dachte ich dann, mal gucken was das überhaupt ist und klicke darauf, um zu sehen, was dazu stand. ...... Die Autorin sagte doch glatt, man könne, beim Universum, wie in einem Versandkatalog bestellen, die spinnt, so ein Quatsch.
Aber das Buch gab nicht auf, es erschien weiterhin in den Listen, und dann tat ich etwas, was ich nur noch selten tat, ich kaufte es, neu, und weil ich der Sache nicht traute, die Reklamationen gleich dazu. Wer dieses Buch kennt, weiß was es damit auf sich hat und das die Reklamationen nicht den Inhalt hatten, den ich annahm. Ja, an dieser Stelle dürft ihr ruhig grinsen.
Mein Päckchen kam recht schnell, zu erst war ich ein wenig enttäuscht, das ist aber klein. Dann sah ich es genauer an, Es war hübsch, hatte sogar ein Leseband, Ich mochte dieses Buch. ..... Dann schlug ich es auf und begann zu lesen..................
Und wären die Kids nicht Heim gekommen und hätte ich nicht noch so einiges zutun gehabt, dann hätte ich es nicht zwischendurch zur Seite gelegt.
Es war herrlich zu lesen und an vielen Stellen lustig, und es brachte mich etwas zum Nachdenken. Da stand drinn, dass wir tagtäglich am Bestellen seien und, dass das Universum die Worte "nicht" und "kein", einfach überhört.
Der Hammer kam dann am folgenden Tag, als ich versuchte, das Gelesene umzusetzen.
Das fing bereits auf dem Weg zur Arbeit an. Wie sollte ich alle meine Gedanken positiv formulieren, das war echt Schwerstarbeit. Und dann fiel der Groschen (Cents). Mit all diesen morgendlichen Gedanken voller Sorgen, bestellte ich mir ja eine Katastrophe nach der Anderen, Autsch. Da konnte ja garnix Gescheites bei heraus kommen.
Da half nur üben und das war nicht unbedingt einfach.
Fortsetzung folgt....................
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